Neue Impulse für die Städtepartnerschaft

Dokumentation zum „Schnellstarterpaket Ukraine“ liegt jetzt vor

Interessiert zeigte sich Lars Hennemann (links), Chefredakteur der Regionalzeitung „Darmstädter Echo“.
Interessiert zeigte sich Lars Hennemann (links), Chefredakteur der Regionalzeitung „Darmstädter Echo“.

150 Seiten umfasst die Dokumentation zum „Schnellstarterpaket Ukraine 2018“ (SSP_U), die der „Partnerschaftsverein Darmstadt-Ushgorod“ (PVDU) in Ushgorod und der Darmstädter Verein „Partnerschaft Deutschland-Ukraine/Moldova e. V. (PDUM) im Auftrag beider Partnerstädte gemeinsam erstellt und 2019 herausgegeben haben. Abgebildet wird eine Förderung der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW); diese fördert seit 2015 im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) deutsch-ukrainische Kommunalbeziehungen, so auch jene zwischen Darmstadt und Ushgorod in der Westukraine.

Deutsch-ukrainisches Arbeitstreffen in Darmstadt mit Oberbürgermeister Jochen Partsch (8. v.l.).
Deutsch-ukrainisches Arbeitstreffen in Darmstadt mit Oberbürgermeister Jochen Partsch (8. v.l.).

Den Antrag zur Förderung stellte damals das Amt für Interkulturelles und Internationales der Stadt Darmstadt, auch auf Initiative der Stadtregierung in Ushgorod. Neben der Verbesserung des Dialogs zwischen den Stadtverwaltungen und der Zivilgesellschaft beider Städte sollte die Entwicklung der Bürgerbeteiligung und der kommunalen Agenda 2030 im Mittelpunkt stehen. Eine Konkretisierung dieser nicht bescheidenen Aufgaben und Ziele sollte in einigen Bereichen der Stadtentwicklung in Ushgorod erfolgen.

In mehreren Delegationsreisen zwischen Darmstadt und Ushgorod, vielen runden Tischen und Gesprächen von Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Kommunalwirtschaft und Zivilgesellschaft beider Städte wurde auf den Gebieten Verbesserung der Trinkwasserqualität, Abfallwirtschaft und nachhaltiger Tourismus beraten. So konnten Projektskizzen erarbeitet werden, die Grundlage weiterer Antragstellungen für Förderprogramme (z. B. NAKOPA, maximal 500.000 Euro) sind. Wichtig dabei war die Mitwirkung von Fachleuten Darmstädter Kommunalunternehmen wie etwa ENTEGA, HESSENWASSER, EAD, aber auch der Hochschule Darmstadt (HDA), die gemeinsam mit Ushgoroder Kolleginnen und Kollegen in gemischten Teams (Tandems) wesentlich zum Erfolg des Projektes beitrugen.

Frisch aus der Druckerei.
Frisch aus der Druckerei.