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Weihnachtshilfe für die Ukraine erneut erfolgreich

Darmstadt, 07.01.2026. Die Weihnachtshilfsaktion der Partnerschaft Deutschland–Ukraine/Moldova e.V. (PDUM) ist im Jahr 2025 erneut auf große Resonanz gestoßen. Bereits zum dritten Mal spendeten Bürgerinnen und Bürger im Rhein-Main-Gebiet Weihnachtspäckchen für Kinder und Erwachsene in der Ukraine. Insgesamt kamen erneut mehr als 1000 Pakete zusammen.

Zwischen Anfang Oktober und Anfang Dezember konnten Spenden in dem mittlerweile in Darmstadt-Eberstadt angesiedelten Depot des Vereins sowie an weiteren Annahmestellen in der Region abgegeben werden. Neu hinzu kamen in diesem Jahr die Griesheimer Kirchengemeinden St. Marien und Melanchthon.

 

In Pfungstadt richtete die PDUM gemeinsam mit dem Aktionsbündnis „Pfungstadt hilft der Ukraine“ eine eigene Sammelaktion im Stadthaus aus. Sowohl der damalige Bürgermeister Patrick Koch (SPD) als auch sein Nachfolger Maximilian Schimmel (CDU) unterstützten die Initiative persönlich. Die in Pfungstadt abgegebenen Pakete waren für die Partnerstadt Pyrjatyn bestimmt. Darüber hinaus wurden im Rahmen einer städtischen Spendenaktion finanzielle Mittel gesammelt, mit denen 200 weitere Geschenke für Kinder beschafft wurden, deren Väter im Zuge des russischen Angriffskriegs gefallen sind.

 

Bereits Ende November beluden Ehrenamtliche der PDUM, unter Koordination der stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Nadiia Kostina, einen LKW. Neben Weihnachtspäckchen befanden sich auch medizinische Geräte an Bord, die vom Stadtkrankenhaus Darmstadt bereitgestellt worden waren. Anfang Dezember erreichte der Transport die Partnerstadt Uschhorod im Westen der Ukraine. Dort übernahmen die Wohltätigkeitsorganisation „Eulennest“, unter Leitung von Dr. Viktoriya Syno, sowie der Partnerschaftsverein Uschhorod -Darmstadt (PVUD) die Verteilung an Schulen, Waisenhäuser, soziale Einrichtungen und Familien.

 

Am Nikolaustag reiste eine Delegation von Kindern und Jugendlichen aus Mukatschewo mit dem Bus nach Darmstadt. Die Gruppe unter Leitung von Julia Taips führte in der evangelischen Petrusgemeinde im Stadtteil Bessungen ein Weihnachtsstück in deutscher Sprache auf. Zuvor wurde die Delegation im PDUM-Depot in Darmstadt-Eberstadt empfangen. Taips übernahm dort eine Vielzahl von Weihnachtspäckchen, die im selben Reisebus nach Uschhorod und Mukatschewo überführt wurden. Diese Spenden wurde durch das „Eulennest“ an geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der vom Krieg besonders betroffenen Oblast Dnipro, sowie an weitere bedürftige Personen in der Oblast Transkarpatien, übergeben.

 

Ein weiterer Hilfstransport der PDUM verließ am Nikolauswochenende Darmstadt. Unter Koordination von Vorstandsmitglied Andre Marcel Wunder-Seban wurde der vereinseigene VW Crafter mit medizinischen Gütern sowie einer größeren Menge Weihnachtspäckchen beladen. Ziel war der westukrainische Landkreis Jaworiw. Von dort aus brachte die Kreisverwaltung Jaworiw die Weihnachtsspenden weiter in die östliche Oblast Sumy zur Verteilung an Kinder und Jugendliche.

 

Mitte Dezember gelangten weitere Geschenke nach Odesa, vermittelt durch dem PDUM-Ehrenvorsitzenden Ulrich Wissmann. Die Spenden waren für Schülerinnen und Schüler des örtlichen Berufslyzeums Nr. 90 bestimmt. Der eingesetzte LKW transportierte zugleich weitere Hilfsgüter nach Uzhhorod und stellte den letzten Hilfstransport des Jahres 2025 dar.

 

PDUM-Vorsitzender Jochen Partsch zog zum Abschluss der Aktion eine positive Bilanz. Die Aufgabe des Vereins sehe er darin, „mit unseren humanitären Hilfsaktionen konkrete Unterstützung zu leisten“. Die Weihnachtssammelaktion sei für viele Beteiligte, so Partsch, ein „emotionaler Höhepunkt“ und ein Beleg dafür, dass zivilgesellschaftliches Engagement auch im dritten Kriegsjahr nicht nachlasse.

 

Partsch dankte insbesondere den Spenderinnen und Spendern sowie den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die die Sammlung, Sortierung und Verladung der Päckchen über Wochen hinweg ermöglichten. Ohne deren beständigen Einsatz, sagte er, wäre die Durchführung einer solchen Aktion weder logistisch noch organisatorisch realisierbar.

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