
Am Dienstag, 24. Februar, jährt sich zum vierten Mal der Beginn der großangelegten und verbrecherischen Invasion Russlands in die Ukraine. Der Verein Partnerschaft Deutschland-Ukraine/Moldova (PDUM) ruft gemeinsam mit weiteren Initiativen dazu auf, als Zeichen der Solidarität mit den Menschen in der Ukraine an der Friedenskundgebung „Licht für die Ukraine“ teilzunehmen und ein Zeichen der Unterstützung für diejenigen, die seit Jahren terrorisiert werden und in vielerlei Hinsicht jetzt im Dunkeln leben müssen, zu setzen.
Der ehemalige Darmstädter Oberbürgermeister und PDUM-Vorsitzende Jochen Partsch erinnert daran, dass in Darmstadt schon am Abend des 24. Februar 2022 eine erste Solidaritätskundgebung für die Ukraine stattfand: „Seitdem demonstrieren jeden (!) Samstag ununterbrochen Menschen in Darmstadt für ein Ende des Krieges und für die Unterstützung des Freiheits- und Überlebenskampfes der Menschen in der Ukraine. Wir verbinden Menschen, die nach Darmstadt geflüchtet sind, die Hoffnung der UnterstützerInnen aus Stadt und Region mit der Stärke unserer FreundInnen und PartnerInnen in der Ukraine. Viele humanitäre Hilfsaktionen wurden seitdem u.a. von UKRAIDA und PDUM durchgeführt. Das werden wir fortsetzen – und all dies braucht öffentliche Wahrnehmung.“
Die stellvertretende PDUM-Vorsitzende Nadiia Kostina, die selbst aus der Ukraine flüchten musste, erklärt dazu: „Die Ukraine, die Menschen in der Ukraine und die ukrainischen Städte und Regionen leiden seit dem vollumfänglichen Angriff Russlands am 24. Februar 2022 unvorstellbar. Familien fliehen, die zivile Infrastruktur wird permanent attackiert, insbesondere die Energieinfrastruktur ist stark beschädigt – und dies bei Rekordminustemperaturen. Was wir aber auch wissen können und wissen müssen, ist wie stark und ungebrochen die ukrainischen Menschen für ihr Leben und ihre Freiheit eintreten. Ihre Resilienz ist groß, davon können auch wir lernen und sie braucht unsere Solidarität und Partnerschaft.“