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Eine europäische Stadt im Krieg – Besucher aus Odesa berichten

Darmstadt, 20.01.2026. Am kommenden Dienstag, den 27. Januar 2026, 18.30 Uhr, findet eine PDUM-Informationsveranstaltung im Alten Schalthaus Waldkolonie, Rodensteinweg 2 statt.

Am Dienstag, 27. Januar, findet im Alten Schalthaus in der Waldkolonie in Darmstadt eine öffentliche Veranstaltung des Vereins Partnerschaft Deutschland-Ukraine/Moldova (PDUM) statt. Unter dem Titel „Eine europäische Stadt im Krieg – Besucher aus Odesa berichten“ wird aktuell und authentisch über die derzeitige Lage in der ukrainischen Millionenstadt am Schwarzen Meer sowie Kooperationen und Solidaritätsinitiativen informiert.

 

Die Veranstaltung findet im Rahmen eines Besuches von Prof. Dr. Valery Lingur, Dekan der Nationalen Universität „Odesa Polytechnikum – Ukrainisch-Deutsches Institut“, mit seiner Gattin Ljuba Lingur sowie von Leonid Vagner, Vorsitzender des neuen „Partnerschaftsvereins Odesa-Deutschland“, statt. Die Delegation aus Odesa ist vom 26. bis 28. Januar in Darmstadt und Mainz (neue Städtepartnerschaft mit Odesa) und führt in beiden Städten Gespräche zur Entwicklung und Koordination von humanitären Hilfsprojekten und möglichen Wissenschafts- und Wirtschaftskooperationen. Dafür finden u.a. Termine mit der Hochschule Darmstadt, der Stadt Mainz, der Universität Mainz sowie zivilgesellschaftlichen Organisationen (PDUM, Partnerschaftsverein Mainz-Odesa) statt. Lingur und Vagner werden auf der Veranstaltung über die Situation der mit anhaltenden russischen Terrorangriffen konfrontierten Hafenstadt berichten. Ergänzt werden die Informationen durch Ausführungen des PDUM-Ehrenvorsitzenden Dr. Ulrich Wissmann, der für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) beruflich in Odesa aktiv war, Ende 2025 mit einer PDUM-Delegation Odesa besucht hat und die Gründung des neuen Partnerschaftsvereins in Odesa begleitet hat. Moderiert wird die Veranstaltung von den beiden PDUM Vorsitzenden Nadiia Kostina, die selbst aus der Ukraine flüchten musste, sowie Jochen Partsch.

 

Kostina und Partsch erklären dazu: „Die Ukraine, die Menschen in der Ukraine und die ukrainischen Städte und Regionen leiden seit dem vollumfänglichen Angriff Russlands am 24. Februar 2022 unvorstellbar. Aus Odesa müssen aktuell immer mehr Familien fliehen, die zivile Infrastruktur wird permanent attackiert, insbesondere die Energieinfrastruktur ist stark beschädigt – und dies bei Rekordminustemperaturen. Was wir aber auch wissen können und wissen müssen, ist wie stark und ungebrochen die ukrainischen Menschen für ihr Leben und ihre Freiheit eintreten. Ihre Resilienz ist groß, davon können auch wir lernen und sie braucht unsere Solidarität und Partnerschaft.“

 

Das Aufmacherbild ist im November 2025 bei einem Treffen zwischen Vertretern des PDUM, des Partnerschaftsvereins Odesa-Deutschland (POD), des Partnerschaftsvereins Mainz-Odesa (PMO) und der Stadt Mainz entstanden. Von links nach rechts zeigt es: Prof. Markus Höffer-Mehlmer (PMO), Sebastian Schecker, Jochen Partsch, Nadiia Kostina, Christoph von Rinck (alle PDUM), Peter Willisch (PMO), Ulrich Wissmann (PDUM), Vitaliy Mykhalyk (POD) und Felix Schmidtke (Stadt Mainz).

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