
Im Rahmen eines gemeinsamen medizinischen Projekts, koordiniert und organisiert von PDUM (Partnerschaft Deutschland-Ukraine/Moldova e.V.), wurde ein Krankenhaus in der Region Odesa mit 47 Krankenhausbetten, Matratzen, medizinischen Verbrauchsmaterialien, Möbeln und Rehabilitationshilfen ausgestattet. Dadurch konnten zentrale Bereiche der stationären Versorgung, insbesondere in der Traumatologie, Neurologie sowie teilweise in der Palliativmedizin, erneuert und modernisiert werden.
Die Krankenhausleitung in der Region Odesa beschreibt die Umsetzung der Hilfe als dringend notwendige Unterstützung für den laufenden Betrieb.
Natalia Krasnianska, Leiterin des Krankenhauses in Odesa Region, betont:
„Wir danken PDUM, Vitos Rheingau und allen Beteiligten für diese dringend benötigte Unterstützung. Die gelieferten Materialien verbessern die Versorgungssituation unserer Patientinnen und Patienten unmittelbar. Unsere bisherigen Betten waren stark abgenutzt und mussten dringend ersetzt werden”.
Die Maßnahme wird von allen Beteiligten als wichtiger Beitrag zur Stabilisierung der medizinischen Versorgung unter schwierigen Bedingungen bewertet.
Vitalii Mykhaylyk, stellvertretender Vorsitzender der Partnerorganisation „Partnerschaftsverein Odesa-Deutschland (POD)“, erklärt:
„Wir würdigen die äußerst professionelle Arbeit von PDUM und danken für die vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit sowie die Unterstützung der Region Odesa. Wir schätzen diese Hilfe sehr und sehen sie als wichtigen Ausdruck gemeinsamer humanitärer Verantwortung.“
Die Projektkoordination von PDUM unterstreicht insbesondere die enge Zusammenarbeit sowie den logistischen Aufwand der Umsetzung.
Nadiia Kostina, Koordinatorin des Projekts und stellvertretende Vorsitzende von PDUM, sowie der ehemalige Darmstädter Oberbürgermeister Jochen Partsch, Vorsitzender von PDUM, heben hervor:
„Unser besonderer Dank gilt Vitos Rheingau, insbesondere Herrn Jochen Senft sowie der Bauabteilung, für die hervorragende Zusammenarbeit sowie allen Partnern in der Ukraine. Hervorzuheben ist das Engagement des PDUM-Teams sowie unserer ehrenamtlichen Helfer, die das Verladen der Hilfsgüter unterstützt haben.
Die von uns beauftragten ukrainischen Transportunternehmen leisten mit ihrer zuverlässigen und schnellen Umsetzung einen wesentlichen Beitrag zum Projekterfolg. Die Situation in Odesa zeigt deutlich, wie wichtig koordinierte und verlässliche medizinische Unterstützung unter anhaltend schwierigen Bedingungen ist. Odesa steht weiterhin unter erheblichem Druck durch anhaltende Angriffe gerade gegen die Zivilbevölkerung und Infrastruktureinrichtungen. Unter diesen Bedingungen ist verlässliche und schnelle medizinische Hilfe von entscheidender Bedeutung. Gemeinsam mit unseren Partnern konnten wir konkrete Unterstützung leisten, die direkt bei den Patientinnen und Patienten ankommt. Wir arbeiten weiter und bleiben zuversichtlich.“
